Pressemitteilung zum Digitalpakt

Kammerpräsidentin Drube zum Digitalpakt: Pflegeschulen nicht vergessen, um gute Pflege auch in der Zukunft sicherzustellen!

Neumünster, den 05.03.2019 – Der „Digitalpakt“ zwischen Bund und Ländern wurde verabschiedet. Dieser ermöglicht es dem Land Schleswig-Holstein erstmals, finanzielle Unterstützung für den digitalen Ausbau des Bildungssektors von der Bundesregierung zu erhalten. „Wir freuen uns, über diese wichtige Entscheidung, die dringend benötigte Lern- und Lehrmittel für die Schullandschaft in Schleswig-Holstein generieren wird“, sagt Patricia Drube, Präsidentin der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein.

Die Richtlinie für die Fördermittelvergabe ist in Schleswig-Holstein noch nicht erarbeitet, deshalb merkt Drube an: „Der für Mittwoch, den 6. März, von den Landtagsfraktionen der CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der FDP in die Plenarsitzung eingereichte Antrag „Digitalpakt in Schleswig-Holstein schnellstmöglich und gut umsetzen“ geht in die richtige Richtung. Wir geben jedoch zu bedenken, dass bei der Ausarbeitung der Förderrichtlinien neben den dringend notwendigen Investitionen in die allgemeinbildenden und beruflichen Schulen die Pflegeschulen nicht vergessen werden.“ Die Ausbildung in der Pflege müsse konkurrenzfähig bleiben und dafür sei es unerlässlich, auch die Pflegeschulen zu stärken und an den aktuellen Stand von digitalen Lehr- und Lernmethoden anzupassen, so Drube.

„Denn nur gut ausgebildetes Personal wird mit der schnellen digitalen Entwicklung – auch in der Pflege – zurechtkommen“, sagt Drube. Digital unterstützte Pflege- und Versorgungsprozesse und darin gebildete Pflegefachpersonen sind gefragt, wenn es um die Gesundheitssicherung der Bevölkerung in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein geht. Drube stellt zusätzlich fest: „Der eingebrachte Antrag stellt richtigerweise auch die entsprechend notwendige Fortbildung und Vernetzung des Lehrpersonals an den Schulen in den Vordergrund. Die dafür bereits eingeplanten Stellen zur Aus- und Weiterbildung müssen aber auch für Pflegeschulen erreichbar sein.“

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