Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein wird Dialog mit Mitgliedern verstärken

Die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein wird ihre Mitglieder künftig noch umfassender informieren und auf den direkten Dialog setzen.

Die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein wird ihre Mitglieder künftig noch umfassender informieren und auf den direkten Dialog setzen. „Wir nehmen die derzeitige Kritik sehr ernst und möchten sie konstruktiv für unsere Weiterentwicklung nutzen“, sagt Patricia Drube, Präsidentin der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein. Deshalb werde die Kammer im kommenden Jahr die Kommunikation mit den Mitgliedern verstärken, um den Nutzen ihrer Arbeit klarer zu vermitteln. „Uns ist bewusst geworden, dass sich im Moment nicht alle Mitglieder ausreichend informiert fühlen. Das möchten wir gerne ändern“, betont die Kammerpräsidentin.


Dialog auf Augenhöhe fördern
Ein wichtiges Ziel sei es, noch stärker in den direkten Kontakt zu gehen. „Wir möchten uns auf Augenhöhe mit unseren Mitgliedern austauschen“, sagt Drube. Es gehe darum, gemeinsame Ziele und Lösungen zu finden: „Die Kammer ist ein Instrument, mit dem wir in Zukunft für die Pflege viel erreichen können. Schon jetzt sind wir in vielen politischen Gremien mit Stimmrecht vertreten, die Pflege findet in Schleswig-Holstein endlich mehr politisches Gehör.“ Um die Meinungen und Wünsche der Berufsgruppe an die Politik weitertragen zu können, wünscht sich die Kammerpräsidentin eine intensive Beteiligung der Mitglieder. „Mit der Pflegeberufekammer können die Pflegenden endlich selbst politisch Einfluss nehmen. Diese Chance sollten sie auch nutzen“, appelliert sie an ihre Berufsgruppe. Der Austausch mit den Kammergegnern soll ebenfalls verstärkt werden. Am 11. November fand hierzu ein erster Runder Tisch mit rund 30 Kritikern in der Geschäftsstelle statt, bei dem diskutiert und offene Fragen geklärt wurden. „Wir sind sehr bemüht, uns den Kritikern zu stellen. Allerdings wird die Diskussion teilweise sehr emotional geführt. Einige Vorwürfe sind auch schlichtweg falsch, wie zum Beispiel, dass Pflegende mehrere hundert Euro im Jahr Beitrag zahlen müssen oder der Vorstand hohe Zahlungen erhalte“, berichtet Drube. Hier gelte es, noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Informieren können sich alle Kammermitglieder zudem in den regelmäßig stattfindenden Informationsveranstaltungen, Kammertalks und Regionaldialogen. Hier stehen die Kammervertreter*innen Rede und Antwort und informieren über die Aufgaben und Ziele der Pflegeberufekammer.


Kommunikation mit den Mitgliedern soll intensiviert werden
Im kommenden Jahr soll die Kommunikation mit den Mitgliedern noch ein stärkeres Gewicht erhalten. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, unsere Mitglieder über alle Kammeraktivitäten auf dem Laufenden zu halten“, sagt Drube. „Deshalb werden wir unsere Informationen noch zielgruppengerechter aufbereiten.“ Wichtige Schritte seien dabei der Newsletter und die Website, die beide gerade überarbeitet werden. „Zum Jahreswechsel werden wir alle Mitglieder auch postalisch anschreiben und über unsere Aktivitäten und bisher Erreichtes berichten“, berichtet Drube. „Auch möchten wir in Erfahrung bringen, in welcher Form und über welche Kanäle unsere Mitglieder in Zukunft gerne von uns informiert werden möchten.“ Eine umfassende Information der Mitglieder werde in 2020 ganz oben auf der Agenda stehen.


Ansprechpartnerin:
Sandra Füllenbach
Geschäftsführerin
Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein
Telefon: 04321-85448-30
E-Mail: fuellenbach@pflegeberufekammer-sh.de

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